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Innovationen im Mittelpunkt

10-jähriges Jubiläum des Forschungs- und Technologie-Büros Bosch in Russland

Am 13. Juni 2018 jährte sich zum 10. Mal die Gründung des Forschungs- und Entwicklungszentrums Bosch in Russland. Zu den zentralen Aufgaben des Zentrums gehören u.a. angewandte Forschungs- und Entwicklungsprojekte hinsichtlich neuer funktionaler Werkstoffe wie piezoelektrische, magnetische, thermoelektrische Materialien für deren Einsatz in allen Geschäftsbereichen des Konzerns. Bosch hatte auch früher in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten weltweit investiert, unter anderem in mehrere Forschungszentren in den USA und Südostasien. Diese internationalen Erfahrungen wurden im Frühling 2008 zur Grundlage für das Forschungs- und Technologie-Büro im russischen Sankt-Petersburg, welches vom enormen Potenzial der russischen Forschung und zukunftsweisenden Entwicklungen der besten Wissenschaftler im Land profitieren sollte.

Seit der Gründung stellte Bosch stets die höchsten Anforderungen an die Mitarbeiter des neuen Zentrums. Die ersten Projekte des Teams betrafen thermoelektrische, magnetische, halbleitende und andere Materialien. Die Forscher entwickelten nanostrukturierte, leistungsstarke Dauermagnete und neue Technologien zur Herstellung von NdFeB-Magneten, sowie von der umweltfreundlichen bleifreien Piezokeramik. Wissenschaftliche Anstrengungen galten auch der Suche nach Werkstoffen mit elektrothermischem, magnetthermischem bzw. drucktermischem Effekt und deren Erforschung zur Entwicklung von innovativen Kühltechnologien sowie von Materialien für Solarzellen.

Es kamen mit der Zeit auch weitere Forschungsbereiche hinzu, wie z.B. Projekte zur Entwicklung eines lokalen Positionierungssystems in Echtzeit, eines Systems zur Plasmabehandlung von Oberflächen und zur Auftragung von mineralischen Beschichtungen, sowie zur Entwicklung verschiedener Sensoren. Bosch setzt sich intensiv mit Technologien zur Energiespeicherung auseinander, wie z.B. mit modernen Lithium-Ionen-Akkus für E-Autos.

Die Moskauer Niederlassung nahm ihre Arbeit 2015 auf. Das ermöglichte eine verbesserte Zusammenarbeit mit führenden russischen Universitäten und Forschungszentren. Besonders eng ist aktuell die Zusammenarbeit mit dem „Innovationszentrum Skolkovo“. In den letzten Jahren beschäftigt sich das Zentrum auch mit theoretischen und angewandten Kavitationsuntersuchungen: Die Erosionsbeständigkeit von Materialien und Oberflächen wird untersucht, neue mathematische Modelle und Software für mathematische Modellierung entwickelt. Seit Mitte 2016 werden Projekte in Bereichen wie Big Data, künstliches Intellekt (AI), Internet der Dinge (IoT) und Informationssicherheit sowie in weiteren Bereichen umgesetzt, welche für Industrie 4.0 Relevanz haben.

Aktuell ist die umfassende Transformation im Gange: Forschungsrichtungen wie mathematische Modellierung, Optimierung und künstliches Intellekt werden intensiv ausgebaut. Das Unternehmen wittert darin große Zukunftschancen, denn Russland verfügt über traditionell starke wissenschaftliche Schulen in der angewandten Mathematik und Statistik. Seit 10 Jahren wirkt das Zentrum aktiv mit verschiedenen Business-Inkubatoren und Technoparks zusammen, vor allem mit dem größten Business-Inkubator namens Ingria. Dadurch erhält Bosch die Möglichkeit, Kontakte zu den interessantesten und aussichtsreichsten russischen Startups zu knüpfen.

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