Gebiet Leningrad und St. Petersburg sind ESG-Spitzenreiter unter Russlands Regionen

Das Leningrader Gebiet konnte sich im jährlichen ESG-Rating von RAEX den ersten Platz sichern, St. Petersburg folgt auf dem zweiten Platz. Bei der Erstellung des Ratings wurden diverse Daten – ökologische und soziale Risiken – analysiert sowie die Politik und das Handeln der lokalen Behörden untersucht. In diesem Bereich verbesserte sich die Region Leningrad innerhalb eines Jahres um sieben Positionen, St. Petersburg sogar um 22 Positionen.

Gebiet Leningrad und St. Petersburg sind ESG-Spitzenreiter unter Russlands Regionen

In Sachen Governance-Qualität belegte das Leningrader Gebiet den dritten und St.Petersburg den zweiten Platz. Bei diesem Kriterium wurden die Investitionsattraktivität und die Fördermaßnahmen für Unternehmen, die Verfügbarkeit von Schlüsselinstrumenten zur Verbesserung der Qualität der öffentlichen Verwaltung und der Transparenz sowie Daten über die finanzielle Lage und die Qualität der regionalen Finanzverwaltung unter die Lupe genommen. Nach RAEX-Angaben zeichnen sich die führenden Regionen Russlands durch ihre hohe Transparenz der Geschäftstätigkeit und ihre klare Investitionsinfrastruktur aus.

"Der dritte Platz bei der Governance-Bewertung ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass jede Entscheidung, die die Wirtschaft betrifft, nicht einfach das Verfahren der Gesetzesfolgenabschätzung durchläuft, sondern nach Gesprächen mit der Wirtschaft angepasst wird", sagte Dmitri Jalow, stellvertretender Vorsitzender der Regierung des Leningrader Gebiets und Vorsitzender des Komitees für wirtschaftliche Entwicklung und Investitionstätigkeit. 

Bei der Bewertung der sozialen Risiken wurden die Höhe der Einkommen, die Zahl neuer Arbeitsplätze sowie die Ausgaben für Sozialpolitik, Bildung und Medizin berücksichtigt Nach diesem Kriterium rangiert die Region Leningrad an neunter und St.Petersburg an vierter Stelle. Bei der Bewertung der Umwelt ist der Abstand zwischen der Newa-Metropole und ihrer Nachbarregion am größten: St.Petersburg wurde auf Position 54 und das Leningrader Gebiet auf Position 13 eingestuft.

"Die Verwaltungen beider Regionen achten besonders auf die Umsetzung von ESG-Projekten, die im Einklang mit den Werten der deutschen Wirtschaft stehen. Herausragend ist das Leningrader Gebiet, das ein umfangreiches Windparkbauprogramm aufgelegt hat und weitere Projekte in diesem Bereich umsetzen wird"

Wladimir Nikitenko, Direktor der AHK-Filiale Nordwest und Stellvertretender Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Russland

Die Regionalverwaltung des Leningrader Gebiets wird insbesondere das Projekt "Grüner Korridor für Investoren" weiter vorantreiben und die Schuldenlast russlandweit auf einem der niedrigsten Niveaus halten. Darüber hinaus will das Leningrader Gebiet im kommenden Jahr eine Strategie zur kohlenstoffarmen Entwicklung beschließen und das Abfallrecycling weiter verbessern.

"Die ESG-Agenda erfährt in St. Petersburg nun größere Aufmerksamkeit, und wir müssen sicherlich noch mehr für eine nachhaltige Entwicklung tun", betonte Valery Moskalenko, Vorsitzender des St.Petersburger Ausschusses für Wirtschaftspolitik und strategische Planung. 

Die russische Rating-Agentur RAEX-Analytics wurde 2015 gegründet. Die Agentur erstellt regionale Ratings, vergibt Non-Credit-Ratings, analysiert einzelne Marktsegmente und führt Veranstaltungen durch, auf denen sie die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert.

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