Automobilzulieferer Schaeffler integriert russische KMU in seine Lieferkette

Schaeffler, die russische KMU-Agentur und die AHK Russland unterzeichnen einen Fahrplan zur Integration russischer Lieferanten in die Lieferkette

Automobilzulieferer Schaeffler integriert russische KMU in seine Lieferkette

Sankt Petersburg | 2. Juni 2021 | Schaeffler Russland, die russische Entwicklungsgesellschaft für kleine und mittlere Unternehmen (KMU-Agentur) und die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) haben auf dem St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF) ein dreiseitiges Abkommen unterzeichnet und einen Fahrplan zur Integration russischer Mittelständler in die Lieferkette des deutschen Automobilzulieferers vereinbart.

Maxim Schachow, CEO von Schaeffler Russland, Alexander Issajewitsch, Leiter der KMU-Agentur und Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer und Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Russland, setzten ihre Unterschriften unter die Vereinbarung. Der Fahrplan sieht vor, dass die Parteien gemeinsam Schritte unternehmen, um russische kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in die Lieferkette von Schaeffler Russland zu integrieren und den Lokalisierungsgrad der Produktion des deutschen Automobilzulieferers in der Russischen Föderation zu erhöhen.

In dem dreiseitigen Abkommen einigten sich die Parteien darauf, dass die KMU-Agentur in einem russlandweiten Auswahlverfahren nach Lieferanten sucht, die den Basisanforderungen entsprechen. Für diese Unternehmen sollen dann Unterstützungsmaßnahmen konzipiert werden, damit sie den russischen Produktionsstandort von Schaeffler beliefern können. Unter anderem sollen Vorschläge zu finanziellen und nicht-finanziellen Qualifizierungsmechanismen für potenzielle Lieferanten aus dem KMU-Segment ausgearbeitet werden, damit diese den Anforderungen von Schaeffler Russland gerecht werden.

Alexander Issajewitsch, Generaldirektor der KMU-Agentur

Die Integration russischer kleiner und mittelständischer Lieferanten in die Lieferketten deutscher Unternehmen würde die globale Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen erhöhen. Die Anforderungen, die Schaeffler bei der Lokalisierung der Produktion an russische Hersteller stellt, entsprechen voll und ganz dem Weltstandard. Der Fahrplan beinhaltet darüber hinaus eine Zusammenarbeit bei Entwicklung und Unterstützung potenzieller Lieferanten, damit sie diese Anforderungen erfüllen können. Das wird die Geschäftsprozesse und die Qualität der Produkte kleiner und mittlerer Unternehmen verbessern.

Alexander Issajewitsch, Generaldirektor der KMU-Agentur

Bei der Lieferantenauswahl wendet Schaeffler weltweit die gleichen Regeln an. Für das Werk des deutschen Automobilzulieferers im russischen Uljanowsk kamen seit der Eröffnung im Jahr 2014 bereits hunderte potenzielle Lieferer in Betracht, aber nur wenige russische Unternehmen konnten die strengen Anforderungen erfüllen und wurden als Lieferanten akzeptiert.

Maxim Schachow, CEO von Schaeffler Russland

Dieses Abkommen bietet uns als großes Industrieunternehmen die Möglichkeit, unseren Lieferantenkreis um kleine und mittelständische Unternehmen in Russland zu erweitern. Mehr noch: Unternehmen, die eine höhere Qualifikation anstreben, bessere Qualität liefern und unser Lieferant werden möchten, bieten wir gemeinsam mit der KMU-Agentur eine umfassende Unterstützung. Auf diese Weise können unsere russischen Lieferanten ihre Dienstleistungen und Produkte mit den europäischen Anforderungen in Einklang bringen. Wichtig ist auch, dass die Vereinbarung uns ermöglicht, unseren Lokalisierungsgrad in Russland wesentlich zu erhöhen und das Vertrauen potenzieller Verbraucher in unser Unternehmen zu stärken.

Maxim Schachow, CEO von Schaeffler Russland

„Kleine, mittelständische und familiengeführte Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Deutsche Mittelständler sind bereits seit Jahrzehnten erfolgreich in Russland tätig. Sie investieren Milliarden Euro und schaffen Tausende Arbeitsplätze im größten Flächenstaat der Erde“, sagte Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer und Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Russland. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass dieser Umstand in unserer Partnerschaft mit der KMU-Agentur zunehmend Beachtung findet. In diesem Jahr hat die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer zudem ein Mittelstandskomitee ins Leben gerufen, um gemeinsam mit der russischen Regierung, Ministerien und Behörden Probleme zu lösen, mit denen deutsche Mittelständler konfrontiert werden, und gemeinsam Herausforderungen zu meistern.“

Feedback
Kontakt
Business-Center Fili Grad, Beregovoy Proezd 5A K1, Etage 17, 121087 Moskau. Fili
Google Map
Telefon:

+7 495 234 49 50

Fax:

+7 495 234 49 51

Danke für Ihre Anfrage!