Henkel eröffnet neue Produktion für Baustoffe bei St. Petersburg

Henkel hat am 11. September sein zehntes Russland-Werk in Tosno bei St. Petersburg eröffnet. Der deutsche Konsumgüter- und Chemiehersteller wird am neuen Standort Trockenbaumischungen unter der Hausmarke „Ceresit“ für den regionalen Markt produzieren. Das Unternehmen hat über zehn Millionen Euro in die neue Produktion investiert.

Henkel eröffnet neue Produktion für Baustoffe bei St. Petersburg

Das neue Henkel-Werk in Tosno wird über 25 Produkte unter der Hausmarke „Ceresit“ herstellen. Der Lokalisierungsgrad liegt bei über 90 Prozent. Das neue Werk mit einer Jahreskapazität von über 80.000 Tonnen soll das Henkel-Produktportfolio für die lokale Baubranche erweitern und neue Arbeitsplätze in der Region schaffen.

An der feierlichen Eröffnung nahmen der Vizevorsitzende des Komitees für Wirtschaftsentwicklung und Investitionen des Gebiets Leningrad Anton Finogenow, der Corporate Senior Vice President Henkel Adhesive Technologies Mark Dorn, der General Manager von Henkel Bautechnik in Russland Alexander Zaitsev sowie der Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) Matthias Schepp teil.

Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK)

Henkel als eines unserer aktivsten Mitgliedsunternehmen führt die Erfolgsgeschichte der deutschen Wirtschaft in Russland fort, die trotz schwacher Konjunktur weiter kräftig in den russischen Markt investiert.

Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK)

Laut Deutscher Bundesbank sind im vergangenen Jahr mehr als 3,2 Milliarden Euro an deutschen Direktinvestitionen nach Russland geflossen. „Das ist der höchste Wert seit zehn Jahren und einer der besten seit dem Ende der Sowjetunion“, betont Schepp.


„Russland ist seit nunmehr fast 30 Jahren einer der Schlüsselmärkte für Henkel“, sagt Mark Dorn. Das hohe Wachstumstempo der russischen Bauindustrie biete dem Unternehmen gute Chancen und neue Perspektiven. „Deswegen halten wir an unserer Lokalisierungsstrategie fest und investieren in die Produktionsentwicklung weiter“, so Dorn.

Matthias Schepp, Anton Finogenow, Mark Dorn und Alexander Zaitsev

Die neue Henkel-Produktion entspreche sämtlichen Anforderungen an die Nachhaltigkeit: Die Produktion werde maximal ressourcen- und energieschonend sowie unter dem Einsatz von hochmodernen Technologien betrieben.

Henkel ist seit fast 30 Jahren im russischen Markt tätig und betreibt zehn Werke in Russland – in Tosno, Engels, Perm, Kolomna, Tscheljabinsk, Uljanowsk, Stawropol, Noginsk und Nowosibirsk. Das Unternehmen beschäftigt in Russland 2.500 Mitarbeiter und hat in den vergangenen zehn Jahren 265 Millionen Euro in den Markt investiert.

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