Volkswagen investiert in Kaluga

St. Petersburg, 04. Juni 2021. Im VW-Werk Kaluga sollen ab 2024 1.4 TSI-Motoren vom Band laufen. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten Stefan Mecha, CEO der russi-schen VW-Tochter Volkswagen Group Rus, und Wladislaw Schapscha, Gouverneur des Gebiets Kaluga, im Rahmen des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF).

Volkswagen investiert in Kaluga

Die Volkswagen Group Rus investiert in das Projekt sechs Milliarden Rubel. Der neue, 110 kW (150 PS) starke Benzinmotor 1.4 TSI soll im VW-Werk Kaluga parallel zu der bereits laufenden Produktion des 1.6 MPI hergestellt werden. Nach 1.4 TSI-Produktionsstart soll die jährliche Fertigungskapazität am Standort Kaluga von heute 150.000 auf 240.000 Verbrenner wachsen. Außerdem sollen bis zu 80 neue Arbeitsplätze entstehen.

„Wir sind am russischen Markt interessiert und investieren weiter in unsere Produktionsstandorte in Russland. Das Werk der Volkswagen Group Rus in Kaluga bringt seit 2015 erfolgreich zuverlässige und hochwertige Motoren auf den Markt“, sagte Stefan Mecha, CEO der Volkswagen Group Rus.

„Die Herstellung des neuen leistungsstarken Turbobenziners bietet uns die Möglichkeit, das Angebot für unsere Kunden zu erweitern, unser Motorenangebot zu diversifizieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Diese wichtige Entscheidung zeigt einmal mehr, wie gewissenhaft unser Unternehmen seinen Verpflichtungen aus dem Sonderinvestitionsvertrag (SPIK) nachkommt, den wir 2019 mit der Regierung Russlands und der regionalen Regierung des Gebiets Kaluga geschlossen haben.“

Die Motorenfabrik ist auf dem Gelände des VW-Werkes im Technologiepark Grabzewo der Stadt Kaluga, 170 km südwestlich von Moskau angesiedelt. Die am Standort Kaluga produzierten Motoren sind für die populärsten Modelle aus russischer Produktion – Volkswagen Polo, ŠKODA RAPID und ŠKODA OCTAVIA – sowie für den seit Mai 2021 produzierten neuen Volkswagen Taos vorgesehen. Die Produktionsausrüstung des Werkes garantiert bei der Teilebearbeitung eine Präzision von bis zu einem Mikrometer (0,001 mm), während die Präzision der Zylinderbearbeitung nur sechs Mikrometer (0,006 mm) beträgt. Mithilfe der in Produktionsanlagen eingebauten Sensoren werden besonders kritische Parameter der Teile direkt im Produktionsprozess analysiert.

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