Wasserstoff-Gespräche

Der deutsche Öl- und Gasproduzent Wintershall Dea verhandelt mit Russlands Gazprom über die Lieferung von russischem Wasserstoff in die EU.

Wasserstoff-Gespräche

Gespräche darüber habe es beim St. Petersburger Wirtschaftsforum Anfang Juni gegeben, sagte der Vorstandsvorsitzende Mario Mehren in einem Interview (RU) mit dem Wirtschaftsportal „RBC“. Russland verfüge über große Gasvorkommen, die zur Produktion von „blauem“ Wasserstoff eingesetzt werden könnten, so Mehren. Außerdem investiere das Land in moderne Pipelines wie z. B. Nord Stream 1 und 2. Wintershall Dea sei überzeugt, dass Europa seine Klimaziele nur mithilfe von Wasserstoff erreichen könne. Statt darüber zu diskutieren, ob dieser nur „grün“ oder auch „blau“ sein dürfe, müsse man damit beginnen, einen Markt für Wasserstoff zu schaffen. Als „blau“ wird Wasserstoff bezeichnet, bei dessen Entstehung (z. B. mit Erdgas) zwar CO2 erzeugt wird, dieses jedoch klimaneutral wieder eingefangen wird. Bei „grünem“ Wasserstoff ist die Produktion CO2-frei, weil nur erneuerbare Energien verwendet werden. / RBC (RU)

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