Follow-up SPIEF 2021

Am 8. Juni 2021 fand die Veranstaltung "Follow-up SPIEF: Zwischenbilanz - ein Blick in die Zukunft" statt, die von der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, dem St. Petersburger Büro der Amerikanischen Handelskammer in Russland (AmCham) und dem Verlag „Kommersant“ organisiert wurde. Im Rahmen des ersten Treffens wurden die Ergebnisse des 24. Internationalen Wirtschaftsforums St. Petersburg vorgestellt.

Follow-up SPIEF 2021

Trotz der Covid-19-Pandemie hat das SPIEF sein Ziel, zusätzliche Investitionen in den Regionen zu gewinnen, erneut erfolgreich erreicht. Im Zuge dessen, wurden 800 Verträge im Wert von 3,8 Billionen Rubel unterzeichnet. Dabei wurde ein wesentlicher Teil der Verträge, in Höhe von 1,032 Billionen Rubel, mit Unternehmen aus dem Leningrader Gebiet unterzeichnet. Darüber hinaus, so Dmitrij Yalov, stellvertretender Vorsitzender der Regierung des Leningrader Gebiets, "wurden mehr als 80 % der auf dem Forum angekündigten Investitionsprojekten von 2019 teilweise oder vollständig umgesetzt". 

Neben der aktiven Entwicklung von Investitionsprojekten zog aber auch ein anderes Thema auf dem Forum die Aufmerksamkeit auf sich. Wie der Moderator des Treffens, Wladimir Nikitenko, Direktor der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer in St. Petersburg, sagte, war fast ein Drittel der Sitzungen auf dem SPIEF den Themen Energie und Umwelt gewidmet. Hauptdiskussionspunkt war dabei, die von der EU geplante CO2-Steuer. "Die Zahlung der Zölle wird bis zu 40% der russischen Exporte betreffen und zu potenziellen Verlusten zwischen 2-6 Mrd. € führen", bemerkte Wladimir Nikitenko. 

Er fügte auch hinzu, dass ein wichtiger Punkt des Austauschs zum Thema Energie auf dem Forum, die Fertigstellung des Projekts „Nord Stream 2“ war, das bereits in drei Monaten in Betrieb genommen werden soll. Die wesentliche Frage dabei wird sein, welche Art von Kraftstoff in Deutschland und Europa gefragt sein wird und wie Russland dementsprechend als Kraftstofflieferant erhalten bleiben kann. 

Der Haupttrend für die kommenden Jahre wird die Kreislaufwirtschaft und die Dekarbonisierung sein.

Niko Petzold, CEO von Siemens Gas Turbine Technologies (SGTT), merkte an, dass die Energiewende zwar ein Schwerpunkt vieler Podiumsdiskussionen war, es aber nicht ausreicht, nur darüber zu reden: "Wir brauchen konkrete Maßnahmen. Unser Ziel ist es, die Produktionskapazität und die Fähigkeiten unseres Unternehmens als multifunktionalen Energiekomplex weiter auszubauen. Das ultimative Ziel ist, die Turbinenproduktion in Russland vollständig zu lokalisieren." Er fügte hinzu, dass SGTT bereit ist, seine Erfahrungen zu teilen, russische Mitarbeiter zu schulen und sich an Projekten mit kohlenstoffarmen Technologien zu beteiligen. 

Ein weiteres wichtiges Thema des Forums war die Unterstützung des Gastgewerbes. Wie Präsident Wladimir Putin in seiner Rede auf dem SPIEF vorschlug sollen Gastronomiebetriebe ab 2022 von der Mehrwertsteuer befreit werden, wenn ihr Umsatz 2 Milliarden Rubel nicht übersteigt und die Zahl der Beschäftigten nicht mehr als 1.500 Personen beträgt.

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