Gegensanktionen verlieren in Russland an Zuspruch

Das Allrussische Zentrum für Meinungsforschung (WZIOM) hat einen signifikanten Rückgang der Zahl der Russen ermittelt, die das russische Lebensmittelembargo unterstützen.

Gegensanktionen verlieren in Russland an Zuspruch

Die Zahl derjenigen, die mit den 2014 verhängten Gegensanktionen für Lebensmittel unzufrieden sind, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, wie die jüngsten WZIOM-Daten zeigen.

Mehr als ein Drittel der Russen sind mit Russlands Gegensanktionen gegen die Einfuhr einiger Lebensmittel nicht einverstanden, die Zahl der Unzufriedenen wächst. Dies belegt eine neue WZIOM-Studie von Mai 2021.

Im Jahr 2014, als das Lebensmittelembargo eingeführt wurde, äußerten sich 84 Prozent der Befragten positiv dazu, und nur neun Prozent negativ. 2015 waren noch 73 Prozent für das Lebensmittelimportverbot, während der Anteil der Unzufriedenen auf 20 Prozent stieg. Bis 2021 hießen nur noch 57 Prozent der Russen die Gegensanktionen gut, während der Anteil der Gegner auf 36 Prozent stieg.

Vor allem in Moskau und St. Petersburg stößt das Verbot von Lebensmittelimporten auf zunehmende Ablehnung: 50 Prozent der Befragten in den beiden Großstädten sprachen sich dagegen aus. In anderen Städten liegt der Anteil der Unzufriedenen bei knapp 36 Prozent, in ländlichen Gebieten bei 30 Prozent.

Dennoch erkennen immer mehr Russen einen positiven Einfluss der Russland-Sanktionen aus dem Ausland. Während es 2014 nur 18 Prozent waren, gaben 2021 sogar 31 Prozent der Befragten an, dass die Sanktionen einen positiven Einfluss auf Russland haben.


Quellen:

https://www.rbc.ru/

https://wciom.ru/

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