Manturow: Russland stellt sich auf grüne Wende ein

"Russland soll einer der weltgrößten Lieferanten von Wasserstoff werden", erklärte Industrieminister Denis Manturow gestern bei der Sitzung des Strategischen Rates für Investitionen und lud ausländische Firmen zur Zusammenarbeit ein.

Manturow: Russland stellt sich auf grüne Wende ein

Anatolij Tschubais, Präsidenten-Sonderbeauftragter für Klimawandel-Verwandlungen stellte in seiner Keynote fest, dass die globale Energiewende unausweichlich sei und nicht nur große Herausforderungen, sondern auch einzigartige Geschäftschancen biete. "Wenn wir nicht richtig reagieren, schätze ich die Risiken für die russische Wirtschaft auf 10% des BIP, also 150 Milliarden Dollar." 

AHK-Vorstandschef Matthias Schepp war einer der fünf Redner. Schepp stellte die Arbeit der Initiativgruppe Wasserstoff vor, die die AHK gegründet hat, nachdem die Minister Manturow und Peter Altmaier am Rande der großen AHK-Russland-Konferenz in Berlin 2020 eine deutsch-russische Zusammenarbeit bei der Zukunftstechnologie Wasserstoff verkündet hatten. Als besonders wichtig für den Export von russischem Wasserstoff nach Deutschland bezeichnete Schepp die Schaffung eines Systems zur Rückverfolgung und Zertifizierung der Herkunft von grüner Energie in Russland. 

Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer und Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Russland

Wir begrüßen die Einführung eines eigenen Zertifizierungssystems durch Russland im Jahr 2022

Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer und Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Russland

Schepp kündigte an, dass die AHK sich für einen Dialog zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion zur Harmonisierung der Wasserstoff-Energie-Standards einsetzen werde.

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