Milliardendeals mit Saudi-Arabien beschlossen

Erstmals seit über einem Jahrzeit ist Präsident Wladimir Putin nach Saudi-Arabien gereist. Auf der Agenda stand vor allem der Nordsyrien-Konflikt. 

Milliardendeals mit Saudi-Arabien beschlossen

Putin versucht, Saudi-Arabien zur Zusammenarbeit in Syrien zu bewegen und vor allem dazu, der Rückkehr Syriens in die Arabische Liga zuzustimmen. Aber auch wirtschaftliche Themen waren ein wichtiges Thema. Auf einem russisch-saudischen Wirtschaftsforum seien mehr als 30 Verträge und Absichtserklärungen unterzeichnet worden, heißt es. 

Geplant sei unter anderem der Bau einer Eisenbahnstrecke von der saudischen Hauptstadt Riad zum Hafen Dschidda und von der Industriestadt Yanbu zum Hafen König Abdullah. Der Wert des Deals unter Beteiligung des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) und der Russischen Eisenbahn (RZD) wird mit 2 Mrd. Dollar beziffert. Zudem wolle sich der saudische Konzern Sabic am Bau einer Gaschemieanlage zur Herstellung von Methanol im russischen Gebiet Amur beteiligen. Der staatliche Energiekonzern Saudi Aramco erwirbt eine 200-Millionen-Dollar-Beteiligung an einem Ölfeld des russischen Unternehmens Rusnano. Weitere Vereinbarungen: Steigerung und Diversifizierung des gemeinsamen Handels, die Errichtung eines russisch-saudischen Instituts für Energiekooperationen und die Kooperation zwischen Gazprom Neft und Saudi Aramco im Bereich künstliche Intelligenz bei geologischen Untersuchungen im Energiesektor.

Auch beim anschließenden Staatsbesuch Putins in den Vereinigten Arabischen Emiraten seien Abkommen im Umfang von 1,3 Mrd. Dollar beschlossen worden, laut Medienberichten insbesondere in den Bereichen Energie, High-Tech und Gesundheit. Der RDIF eröffnet eine erste Auslandsfiliale überhaupt in Abu Dabhi. Geplant seien auch gemeinsame Investitionsprojekte des russischen Nationalen Wohlfahrtsfonds und des in Abu Dabhi ansässigen Investmentfonds Mubadala. / RBC (RU), Iwestija (RU), TASS (RU), Vedomosti (RU), Al Jazeera (EN), Der Standard (DE)

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