Online-Delegationsreise der AHK in das Kaliningrader Gebiet: Neue Geschäftschancen in der Region

Vom 29. bis 30. Juni 2020 fand eine Delegationsreise der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer in das Kaliningrader Gebiet statt.

Online-Delegationsreise der AHK in das Kaliningrader Gebiet: Neue Geschäftschancen in der Region

Vom 29. bis 30. Juni 2020 fand eine Delegationsreise der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer in das Kaliningrader Gebiet statt. So eine virtuelle Reise biete laut Wladimir Nikitenko, Direktor der AHK-Filiale Nordwest, viele Vorteile: „Man besucht Unternehmensstandorte, die man offline eventuell nicht so leicht erreichen kann, dabei ist die Anzahl der Teilnehmer nicht begrenzt“.
Am ersten Tag trafen sich die Delegationsteilnehmer mit Anastasia Abramova, Vizeministerin für wirtschaftliche Entwicklung, Industrie und Handel des Kaliningrader Gebiets, und Andrej Tolmatschjow, Generaldirektor der regionalen Entwicklungsgesellschaft. Tolmatschjow machte die Delegation auf das große wirtschaftliche Potenzial der Region und ihren Status als Sonderwirtschaftszone aufmerksam und sprach auch über die Vorteile für Unternehmen, die in die Region Kaliningrad investieren.

Im Rahmen eines weiteren Treffens betonte der Präsident von BMW Group Russia Stefan Teuchert die wichtige Rolle der Industrie in Kaliningrad und erklärte, dass nämlich die günstige geographische Lage der Region, die vorhandene Infrastruktur, der Status als Sonderwirtschaftszone und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Betrieb Avtotor dafür entscheidend waren, das Kaliningrader Gebiet für die Herstellung von BMW-Autos auszuwählen. Auch für Alexander Sorokin, CEO der Avtotor Holding, zählen die gut entwickelte Infrastruktur und die Verkehrsanbindung sowohl an Russland als auch an Europa zu den wichtigsten Vorteilen der Region.

Zum Abschluss des ersten Reisetages stand auf dem Programm der Besuch im Industriepark „Ecobaltik“. Die Delegationsmitglieder erfuhren, welche Steuervorteile der Industriepark seinen „Bewohnern“ bietet, und welche Präferenzen dieser sonst noch gewährt. 

Im Rahmen eines weiteren Treffens betonte der Präsident von BMW Group Russia Stefan Teuchert die wichtige Rolle der Industrie in Kaliningrad und erklärte, dass nämlich die günstige geographische Lage der Region, die vorhandene Infrastruktur, der Status als Sonderwirtschaftszone und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Betrieb Avtotor dafür entscheidend waren, das Kaliningrader Gebiet für die Herstellung von BMW-Autos auszuwählen.

Am zweiten und abschließenden Reisetag war die Delegation bei den größten Unternehmen des Kaliningrader Gebiets zu Besuch: Unternehmensgruppe Atlantis, Unternehmensgruppe Sodruschestwo und Uschakowskije Werfi. Die auf die Produktion von tiefgefrorenen Fisch- und Meeresfrüchten spezialisierte Atlantis-Gruppe erklärte, welche Faktoren bei der Standortwahl für das Kaliningrader Gebiet sprachen: optimale Steuervorteile, die gute geographische Lage der Region und eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Behörden. Michail Gorodkow, Schatzmeister der Agrarunternehmensgruppe Sodruzhestwo, gab Einblick in die Arbeit des europaweit größten Getreideverarbeitungsbetriebs. Viktor Lider, CEO Uschakowskije Werfi, führte durch sein Unternehmen durch und zeigte die neuesten Modelle der eigens produzierten Yachten.

Die Reiseteilnehmer waren sich in ihrer Bewertung einig: Die Reise sei gut vorbereitet und biete eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen. Derartige Delegationsreisen, auch im Onlineformat, seien bereits zur Visitenkarte der AHK geworden, so Andrey Zyrianov von McDonald`s ZAO. Anastassija Issakowa von Sartorius, die zum ersten Mal an einer solchen AHK-Delegationsreise teilnahm, entdeckte zahlreiche neue Möglichkeiten für ihr Unternehmen: „Ich würde mich freuen, auch an Reisen in andere Regionen teilzunehmen.“

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