Russland bereitet sich vor, die „grünen“ Spielregeln der EU zu übernehmen

Die Europäische Kommission wird den Gesetzesentwurf zur grenzüberschreitenden Kohlenstoffsteuer möglicherweise schon nächste Woche vorlegen.

Russland bereitet sich vor, die „grünen“ Spielregeln der EU zu übernehmen

Nach vorläufigen Schätzungen wird die Einführung der Steuer die jährlichen Kosten für russische Exporteure um mehrere Milliarden Dollar erhöhen. Die Steuer wird in erster Linie Hersteller von Stahl und einigen Mineraldüngern sowie, im geringeren Ausmaß, auch Öl- und Gasproduzenten treffen. Die wirtschaftlichen Risiken veranlassen die russische Regierung und die Wirtschaft dazu, sich aktiv an der Agenda zur Kohlenstoffreduktion zu beteiligen. Insbesondere werden russische Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen übermitteln, wenn auch zunächst ohne Meldungspflicht. Viele russische Exporteure bereiten sich bereits auf die Einführung der Steuer vor. Die häufigste Präventivmaßnahme ist die „Vergrünung“ des in der Produktion verwendeten Stroms. Zum Beispiel gab das Goldförderunternehmen POLYUS bekannt, dass es durch das System der „grünen Zertifikate“ den Energieverbrauch vollständig aus erneuerbaren Quellen gesichert hat. Zudem stimmte die Petrochemie-Konzern Sibur zu, Energie aus dem adygejeschen Windpark zu nutzen. / RIA Novosti (RUS)

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