„Fangen wir erstmal mit Island an“

Im Rahmen der Impuls-Rubrik „AHK-Gesichter“ stellen wir Wladimir Gerassimow vor.

„Fangen wir erstmal mit Island an“

Seit 2018 führt die AHK Russland mit der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) einen Dialog zur technischen Regulierung, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie organisatorisch unterstützt und ausgerichtet. Die Projektkoordination übernahm Wladimir Gerassimow. Ein überaus vielseitiger Mensch, in dessen Leben Deutschland einen bedeutenden Platz einnimmt.

Was sind konkret Ihre Aufgaben?

Ich befasse mich mit der Harmonisierung technischer Regulierung. Jedes in die EAWU eingeführte Produkt muss die dort geltenden Anforderungen erfüllen und an die bestehende Infrastruktur angepasst sein. Wir setzen uns im Dialog mit der Eurasischen Wirtschaftskommission dafür ein, dass Waren, die in Deutschland bzw. in der gesamten EU hergestellt werden und alle erforderlichen Tests bereits durchlaufen haben, diese Verfahren nicht erneut durchlaufen müssen und ungehindert in der EAWU verkauft werden können.

Außerdem betreue ich noch ein interessantes Projekt: Die Initiative zur Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok, die von rund 100 Unternehmen und Verbänden getragen wird. Ihre Mitglieder machen sich stark für einen konstruktiven Dialog zwischen Ost und West.

Was haben Sie gemacht, bevor Sie 2018 zur AHK kamen?

Davor war ich in unterschiedlichen Einrichtungen im administrativen bzw. analytischen Bereich tätig. Lange Zeit war ich bei der Russischen Geographischen Gesellschaft. Dort war ich für die Entwicklung des regionalen Filialnetzes und die internationale Zusammenarbeit zuständig. Es war mir in der Zeit vergönnt, diverse Winkel des Landes und viele einzigartige Menschen kennenzulernen.

Was verbindet Sie mit Deutschland?

Von Kindesalter an habe ich mich für die deutsche Geschichte und Kultur interessiert. Ich war auch an einer Schule mit Deutsch als Intensivfach. 2011 schloss ich mein Germanistik-Studium an der Moskauer Staatlichen Linguistischen Universität ab und lehrte anschließend ein Jahr lang dort. An der Universität Konstanz machte ich meinen Master in Osteuropäischer Geschichte und Medienwissenschaften.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich mache Sport (Boxen, Fußball, Basketball), reise, lese viel und koche sehr gern (zur Freude meiner Frau). Ich verbringe Zeit mit Freunden und gehe regelmäßig zu Spielen von Lokomotive Moskau – bin schon seit meiner Schulzeit deren Fan.

Geben Sie uns einen Einblick in Ihre Zukunftspläne?

Gern würde ich mich weiter in Richtung Zusammenarbeit mit der deutschen / europäischen Wirtschaft entwickeln, privat – gern in Richtung Eigenheim. Und ich möchte mit meiner Frau endlich nach Island fahren. Ich denke, wir fangen erstmal mit Island an – alles Weitere wird die Zeit zeigen.

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