„Manchmal möchte ich die Zeit anhalten, so schnell läuft sie davon“

Im Rahmen der Impuls-Rubrik „AHK-Gesichter“ stellen wir Natalja Kutschinina vor.

„Manchmal möchte ich die Zeit anhalten, so schnell läuft sie davon“

Fast niemand kennt die Kammer besser als Natalja Kutschinina. Vor 20 Jahren startete sie ihre Karriere in der Delegation der Deutschen Wirtschaft. Heute ist sie an der Doppelspitze der Abteilung Regierungskontakte in der AHK zuständig für politisches Lobbying in Russland.

Was umfasst Ihre Arbeit?

Ich vertrete die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen gegenüber der Politik in Russland und unterstützte deutsche Firmen auf dem russischen Markt bei ihren Investitions- und Geschäftstätigkeiten.

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihren ersten Tag in der Kammer?

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich zum ersten Mal das Haus der Deutschen Wirtschaft in Moskau 1999 nach dem Abschluss der Linguistischen Universität Moskau und dem Studienaufenthalt an der Universität Wien betreten habe. Wir waren damals ein kleines, aber starkes Team mit zunächst zwei Organisationen, der Delegation und dem Verband der Deutschen Wirtschaft. Später kam das Informationszentrum hinzu. Wir haben Höhen und Tiefen erlebt – und immer zusammengehalten.

Was war die größte Herausforderung und der schönste Moment in 20 Jahren Kammerarbeit?

Die AHK-Gründung 2007 und der damit verbundene Führungswechsel. Das habe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge miterlebt und mitgefühlt.

Was verbindet Sie mit Deutschland?

Ich mag die Sprache und fühle mich immer wohl und gut aufgehoben in Deutschland, habe dort Freunde und denke immer gerne an die Studienzeit an der Universität Münster zurück, die mich sehr positiv geprägt hat.

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?

Ich genieße die Zeit mit meiner Familie. Wir reisen gerne zusammen, wenn gerade keine Großevents wie Russlandkonferenz oder das AHK-Branchenforum anstehen. Die letzten Reiseziele waren Zypern, Griechenland, Österreich und Sardinien. Manchmal möchte ich die Zeit anhalten, so schnell läuft sie davon.

Deutschland und Russland – ein gutes Team?

Man kann mit Fug und Recht sagen, dass die Wirtschaft die verlässlichste Konstante in den bilateralen Beziehungen ist, und das wird meiner Meinung nach auch so bleiben. Die deutschen Firmen haben sich von Krisen nie wirklich abschrecken lassen. Man denkt strategisch und honoriert die Treue der jahrelang bewährten Partner. Daher bleibe ich auch in den jetzigen nicht einfachen Zeiten optimistisch.

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